Kunstverein Museum Schopfheim
L`enfant que j`étais
Halb Mensch, halb Tier
http://www.badische-zeitung.de/halb-mensch-halb-tier
Christine Fausten zeigt beim
Kunstverein Schopfheim
lebensgroße Phantasiegeschöpfe
und leuchtende Bilder.
Oktober 2016  

CARNAVAL DES ANIMAUX II
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/ausstellungen/von-der-mode-in-den-bedeutungswald Basel 2015

RP- Krefeld
2014/15 Ausstellung Galerie Meta Weber
Kultur in Krefeld RP

RP Neuss-Holzheim
zur Ausstellung Ludions

Kultur in Neuss RP 5.9.14

BZ-Basel
Annina Fischer zur Ausstellung Meines Daseins Kleid
Elisabethenkirche Basel

E-Paper-Ausgabe_bz Basel_Dienstag, 27 Mai 2014-2

RP Düsseldorfer Kultur 20.4. 2012
Bertram Müller zur Ausstellung Über Leben
Bunkerkirche Düsseldorf
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Rheinische Post/Krefelder Kultur11.5.2012
H. D. Peschken zur Ausstellung Haut nah Hauch dünn Flügel zart

Kulturfabrik Krefeld
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Westdeutsche Zeitung Galerie Kulturfabrik Krefeld
Von Michaela Plattenteich (WZ)

Krefeld. Zarte, hauchdünne Gebilde in Pastelltönen schweben in der oberen Etage der Kulturfabrik mitten im Raum. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass hier Materialien verwendet wurden, die oft auf dem Müll landen.
Stoffreste und Plastiktüten sind die Hauptbestandteile der sechs zwei Meter langen Materialcollagen, die Christine Fausten eigens für ihre Ausstellung in der Kulturfabrik gefertigt hat.Mit viel Gespür fügt sie das unscheinbare Material schichtweise zusammen und schafft daraus zauberhafte Objekte. Mit ihrer filigranen Beschaffenheit lassen sie durchaus Gedanken über die großen Themen Vergänglichkeit oder Verletzlichkeit des Lebens zu. Fausten hat über das Theater, wo sie als Maskenbildnerin arbeitete, zur Kunst gefunden. Erst mit Dreißig begann sie das Studium der Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Gotthard Graubner. Ihr besonderes Gespür für Farben überrascht daher nicht. Für ihre teilweise großformatigen Bilder benutzt sie gerne Temperamalerei, die sie selbst mischt. Mit dünnen Lasuren trägt sie die Farben auf, die sie bewusst verlaufen lässt.

Natureindrücke spielen in den Bildern eine wichtige Rolle

Trotz dieser Transparenz entwickeln die Farben eine besondere Leuchtkraft. Eine zusätzliche Steigerung bilden die kreisförmigen Formen, die vereinzelt in den Flächen kleine Inseln bilden. Mit dieser Eingrenzung von Farbfeldern werden bestimmte Partien stärker fokussiert.
Eine konkrete figürliche Formensprache gibt es nicht, aber Natureindrücke spielen eine wichtige Rolle. Die daraus gewonnenen Empfindungen spiegeln sich in der verdichteten und dabei doch so luftig wirkenden Malerei wider. „Ich möchte meine Bilder zum schweben bringen“ sagt die Künstlerin dazu. In der jetzigen Ausstellung finden sich mehrere Beispiele dafür.
Bis 16. Juni; geöffnet werktags 10-16 Uhr und bei Veranstaltungen.

Basellandschaftliche Zeitung, 9.9. 2011, Christian Fluri
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Vernissage und Lesung im Baudepartement und Zeughaus Basel mit Mathias Traxler
http://youtu.be/le0qMRiAUm8
http://youtu.be/uP6Q8jJrhWk
http://www.fixpoetry.com/feuilleton/rezensionen/1268.html
www.volksbuehne-berlin.de/praxis/2_lesebuehne/im_moment/?id_datum=5795

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Die Arbeiten von Christine Fausten stellen uns Fragen nach den Verbindungsstellen, an denen eine Innerlichkeit als etwas Äusseres sichtbar wird und sich in einem Bild herzeigen kann, und wie ein zeitlich abgeschlossener künstlerischer Prozess und die damit verbundenen Bewegungen für den Betrachter auf einer Fläche erlebbar werden. Wobei das wiederholte Hinschauen zu jeweils neuen Resultaten führt.
Mache ich während des Betrachtens einer Linie oder dem Durchqueren eines Farbfeldes eine Pause, oder bleibe ich dran? Mit welchem Rhytmhus kann ich da hinschauen? Wie kurz kann ich warten oder mich wegbewegen? Die aktive Rolle des Betrachters ist ein sichtbar reflektierter Teil in Christine Faustens Malerei. In immer wieder anders gestalteten Ruhen und Unruhen fordern die Farben zum Verweilen auf oder auch dazu, sich von vermeintlichen Resultaten beim Hinschauen täuschen und auf eine neue Fährte bringen zu lassen, oder diese zum Anlass zu nehmen, an eine vorherige Stelle zurückzukehren.
Christine Fausten studierte an der Kunstakademie ihrer Heimatstadt Düsseldorf Malerei bei Gotthard Graubner. Seit 1998 lebt und arbeitet sie in der Schweiz und hat regelmässig Ausstellungen im In- und Ausland.

Der in Basel geborene, seit 1999 in Berlin lebende Autor Mathias Traxler wird an beiden Vernissagen aus seinem soeben erschienenen Debütband “You`re welcome“ lesen.
Er, und auch die Zuschauer, werden dabei umgeben sein von Christine Faustens Bildern, die (im Café des Baudepartements / im Cafeteria-Raum des Zeughauses) an den Wänden ausgestellt sind, und gleichzeitig umrandet von den die Bilder verbindenden Beziehungen.
Immer wieder Kontakt aufnehmen mit dem, was nicht im Buch steht. Auf etwas, wozu die Gedichte, ihre Zeichen oder die durch die Sätze erzeugten Bilder Anlässe zum Umhergehen sind.
Mathias Traxlers Texte laden ein, sich gründlich umzusehen, zu schlendern, zu tollen, sich dabei ruhig mal das Knie anzustoßen, an den Möbeln zu rücken und das eine oder andere Stück mitgehen zu lassen. You’re welcome.

(You`re welcome, Gedichte/Aufzeichnungen, kookbooks, 2011. ISBN 9783937445458)

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Interview Radio X Basel hier anklicken> 10.12.17 K-Tipp.wav

Ausstellungskatalog in)(between (2010)
die Publikation wurde gefördert von:
Kultur Basel-Stadt und Kulturelles.BL Basellandschaft
Galerie MARCdePUECHREDON Art&Culture Projects 15.-24.12.2010
Konzertreihe zu den Bildern von Christine Fausten mit Improvisationen von Dominik Dolega
und zusammen mit Gastmusikern 16.-19.12.2010:
Sylwia Zytynska, Christian Dierstein, Gyda Valtisdottir, Markus Weiss


Kulturforum Laufen

Die in Düsseldorf geborene Malerin und Bildhauerin zeigt Werke aus den letzten zwei Jahren; Werke die sich mit Nähe und Distanz auseinandersetzen und den verschiedenen Facetten menschlichen Daseins. Bilder die neugierig machen, die man sich immer wieder ansieht und die immer neue Aspekte entdecken lassen...

Ursula Ammann, Kulturelles in Baselland (2002)

Figürliches löst sich komplett auf

Christine Fausten stellt ihre beeindruckenden Werke im Turm der Lutherkirche in der Kölner Südstadt aus. Fein ist ihr Bleistiftstrich, zart wie kraftvoll ihr Umgang mit Farbe und Pinsel. Luftig sind ihre Aquarelle, dicht und glühend ihre ebenfalls titellosen Gemälde.
Faustens bisweilen gestische, abstrahierte Konstruktionen wirken wie Momentaufnahmen aus Flora und Fauna und vor allem der Illusion. Es handelt sich um Bilder, die dem stetigen Wandel das Wort reden. Einer Lebendigkeit, die verfallen oder aufblühen kann....

Kultur in Köln und Umgebung (2000) von Engelbert Broich

Das Ich ist freigestellt


Nachdem in den 80er Jahren die Malgenies aus der Richter-Klasse die Szene bestimmten, kommen jetzt eher die lyrischen Künstler aus Gotthard Graubners Umfeld ins öffentliche Bewusstsein. Nach Ulrich Moskopp im Kultusministerium stellt nun Christine Fausten im FFFZ-Zentrum der ev.K. in Düsseldorf aus.
Das Papier, die Leinwand, vor allem der ungrundierte Stoff, sind Projektionsflächen für innere Zustände, für Gefühle, für Seinsweisen.
Die Leinwand hat für Christine Fausten eine andere Aufgabe als die des blossen Demonstrierens von Farben und Formen. Sie bestätigt Verletzbarkeit, bedeutet Sensibilität und Offenheit, reflektiert den Zustand des eigenen Ichs, schafft Konzentration.
Mit dem Tastsinn eines Tieres könnte man diese Art des künstlerischen Prozesses vergleichen, denn sie bezieht sich zugleich auf vorgegebene Situationen und Menschen. Manches Motiv, vor allem der Mensch in der Umgebung der Natur, hat klassische Vorbilder, lässt an Cèzanne und seine Nachfolger denken, ist teilweise auch im Freien erarbeitet. Farben scheinen zu fliessen, zuweilen sogar zu fliegen.

Eine gewisse Magie, das Leben als Geheimnis, als Emanation, als Lichterscheinung, geht von ihnen aus.....

Kulturjournalistin Helga Meister (WZ), Ausstellung Düsseldorf (1998)